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Hypnose ist eine Technik, bzw. eine Anzahl unterschiedlicher Techniken, die dazu dienen, einen Menschen in Trance zu versetzen.

Trancen kommen im Alltag häufig vor und werden meist nicht als etwas Besonderes gewertet oder überhaupt wahrgenommen. Immer, wenn Sie von einem Geschehen ganz und gar eingenommen sind und in diesem Erleben aufgehen, sind Sie in Trance. Das kann geschehen z.B., wenn Sie einen spannenden Film sehen, in einem Tagtraum  versunken sind oder von intensiven Gefühlen absorbiert werden.

Hypnotische Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, der oft ähnlich erlebt wird, wie der Zustand kurz vor dem Einschlafen. Man denkt mehr in Bildern, die intensiver als im Wachzustand sind. Die Aufmerksamkeit ist auf die innere Realität gerichtet, die der Therapeut durch Suggestionen, Metaphern, bildhafte Darstellungen etc. gestaltet, während die Umwelt, die äußere Realität in den Hintergrund tritt. Die Fähigkeit, einen hypnotischen Trancezustand zu erreichen, hängt vor allem von der Fähigkeit ab, lebhafte Vorstellungen zu entwickeln und aufrecht erhalten zu können. Diese inneren Vorstellungen (Imaginationen) werden dabei therapeutisch effektiv eingesetzt. Es ist die in der Trance veränderte innere Realität, die heilsame Wirkungen auf Ihre äußere Realität hat.

Hypnose ist bei nahezu allen psychischen und psychosomatischen Problemen von großem therapeutischen Nutzen und ermöglicht eine fokussierte Arbeit an der vorliegenden Symptomatik. Hypnose ist aber keine eigenständige Therapieform, sondern wird in der Regel in Kombination mit einem psychotherapeutischen Verfahren angewandt.